In Äthiopien, Ostafrika
Lalibela in Bildern.
Lalibela ist eine weltberühmte UNESCO-Welterbestätte, bekannt für ihre elf monolithischen Felsenkirchen, die im 12. und 13. Jahrhundert vollständig aus vulkanischem Tuffstein gehauen wurden. Oft als das „Neue Jerusalem“ bezeichnet, wurde diese heilige Pilgerstätte geschaffen, um das Heilige Land nachzubilden, nachdem muslimische Eroberungen die Pilgerreisen nach Israel zum Erliegen gebracht hatten. Das ikonischste Bauwerk, Bete Giyorgis (Georgskirche), ist ein kreuzförmiges Meisterwerk, das tief in die Erde gehauen wurde. Besucher sind fasziniert von den verschlungenen Tunneln, den uralten Fresken und der lebendigen spirituellen Atmosphäre, wenn weiß gewandete Pilger sich zum Gebet versammeln. Es ist ein architektonisches Wunderwerk und ein eindrucksvolles Zeugnis des dauerhaften christlichen Erbes Äthiopiens, wo der Glaube buchstäblich in Stein gemeißelt ist. Durch diese von Hand gehauenen Gänge zu wandeln, die uralten, glatt geschliffenen Wände zu berühren und den fernen Gesängen der Mönche zu lauschen, ist eine sinnliche Reise in eine mittelalterliche Welt, die bis heute lebendig geblieben ist.